Vecclas

(1) muran, Nahkampfwaffe

Die Abbildung zeigt ein „Vecclas muran“, also die kleine Version einer der beliebtesten Waffen der Chirà Altrijian, die aber auch unter den Menschen immer mehr Freunde findet. Man hält die Waffe am Griff, der senkrecht auf die Klinge steht, wobei diese dann am Unterarm entlangläuft. Das Vecclas gibt es in sehr verschiedenen Ausführungen. Allen gemein ist jedoch, daß das Vecclas vorne über eine verlängerte Klinge verfügt, mit der mit einer schnellen Vorwärtsbewegung des Armes zugestochen werden kann, sowie eine langgezogene Schneide, die - oft mit Widerhaken versehen - gut zum Parieren geeignet ist.

Der Schneide kommt insbesondere im Mreccara asnan, also dem bewaffneten Mreccara eine große Bedeutung zu, da dieser sehr körpernahe Kampfstil sehr stark von Schlagkombinationen aus Faust- und Ellenbogenangriffen geprägt wird. Häßliche Schnittwunden nach dem ersten Angriff und von den Widerhaken herausgerissene Fleischbrocken nach dem zweiten machen das Vecclas in Kombination mit dem Mreccara gleichzeitig zu einer der gefürchtetsten Waffen, die Chrestonim kennt.


Abbildung: Ein Vecclas muran, gefertigt mit dem Holz des Irvana-Baumes. Es stammt aus dem Waffenarsenal der „Anigoja jì chonjitra rijan“ (Akademie des heiligen Krieges) der chiranischen Kriegerkaste. Es wird dort zur Grundausbildung der jungen Kastenangehörigen verwendet.

(ooc: Bild stammt von Katy/Sopry)


(2) madran, Nahkampfwaffe

Das „Vecclas madran“ (großes Vecclas) verfügt meist über einen zusätzlichen Bügel am Haltegriff um die Hand vor Verletzungen zu schützen. Die vordere Klinge ist länger und am Ende der Waffe steht in den meisten Fällen ein großer Teil der Klinge nach hinten über, um so auch Stiche mit dem Ellenbogen nach hinten ausführen zu können. Für das Mreccara ist das Vecclas madran allerdings ungeeignet, da die eigene Verletzungsgefahr durch den hinteren Dorn bedeutend ansteigt.